Als
im Jahre 1893
in Basel das Eidgenössische Sängerfest gefeiert
wurde, erregte die dazu erstellte Festhalle allgemeine Bewunderung
durch ihre mit rund 40 Meter Spannweite freitragenden hölzernen
Fachwerk-Bogenbindern. |
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Abgesehen
von ihrer Grösse erschien die Konstruktion durch ihre
langen Hölzer bzw.den wenigen Verschnitt, den sie erforderten,
interessant. Ein vorzug, der der bei provisorischen Bauten
wegen der späteren Wiederverwendbarkeit des Materials,
besonders ins Gewicht fällt.
Einen bedeutenden Fortschritt
für die Verwendung von Holz als Baustoff für freitragende
Baukörper bildete dann die Hetzersche Holzbauweise, so
genannt nach ihrem Erfinder, dem Hofzimmermeister Otto Hetzer
in Weimar. |
Um
1908/09 hatte sich das Ingenieurbüro Terner
& Chopard in Zürich nach eingehenden Vorstudien nutzungsrechte
am deutschen ORP 1977773-des Hetzer-Patent- (1906) erworben.
Es handelte sich dabei um die bautechnische Auswertungvon
("Kasainleimen") für aus Holzlamellen verleimte
Tragwerkkonstruktionen, hauptsächlich in Form von Bögen. |
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In
der Folgezeit wurde durch Lizenzvergabe an Holzfirmen ein Konsortium,
die Schweizerische A.G. für Hetzersche
Holzbauweise - Société suissé pour constructions
en bois Systéme Hetzer S.A., auch kurz Hetzer AG.
mit Sitz in Zürich gebildete. Nach Hübner
waren 6 Firmen daran beteiligt. Dabei war die Schweiz keineswegs
das einzige Land in welchem Tragwerke aufgrund des Hetzer Patents
realisiert wurden, sondern auch in Skandinavien und in den Niederlanden.
So enstanden ein der Schweiz zahlreiche Bauten (siehe nachstehende
Skizzen), von denen viele heute noch existieren. |
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Zum
Gedenken an Otto Hetzer, welcher den Konstruktiven Holzbau
revolutioniert hat mit seiner Erfindung, eine
Website
mit vielen Bauwerken in der Schweiz erstellt. |

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3.3.2007 bei Foto-Art |
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