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Der Brückenbauer
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Schweizer Brückenbauer von ano dazumal.

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Grubenmann der geniale Brückenbauer der Schweiz.

1782 malte
Johann Jakob von
Brunschwiler den
Zimmerer  und Bau-
meister Hans-
Ulrich Grubenmann

Die Schweiz blickt auf eine lange Tradition bei Bau von Holzbrücken zurück. Daran besitzt Zimmer-meister Grubenmann aus Teufen im Appenzeller Land wesentlichen Anteil.
Sein virtuoser Umgang mit Hänge- und Spreng-werken nahm bereits im 18. Jahrhundert viel
vom Ingenieurholzbau vorweg
.

Schon um 1333 bauten die Luzerner als Teil ihrer Stadtbefestigung die erste Kapellbrücke als einfache Jochbalkenbrücke über die Reuß. Diese 285 m lange Pfahljochbrücke war durchgehend mit einer hölz-ernen Dachkonstruktion und seit 1611 auch mit einem bedeutenden Bilderzyklus ersehen. Sie galt als die älteste Holzbrücke Europas. Im Jahre 1993 wurde sie durch Brand annähernd vollständig vernichtet und 1994 rekonstruiert. Wichtig für die Entwicklung des Brückenbaus und auch für das spätere Werk der Meister aus der Grubenmannfamilie war die 1468 von Zimmermeister Antoni Falk und seinem Sohn Lukas aus St. Gallen errichtete Martinsbrücke über die Goldach. Diese Brücke war bereits als fünffaches Hänge- und Sprengewerk mit zwei Hängewerken aus Stabpolygonen konstruiert.

Ich möcht dem Museum und Grubenmann-Sammlung danken für die Möglichkeit die Modelle zu fotografieren und Textstellen aus den Büchern über Hans-Ulrich Grubenmann zu übernehmen.
Die Grubenmann-Sammlung mit schönen Modellen von Brücken, Kirchen und Herrschaftlichen Villen sind im Museum beim Dorfplatz
9053 Teufen zu besichtigen.

Leiterin der Sammlung ist:
Frau Rosmarie Nüesch-Gautschi, Denkmalpflegerin Steinwichslenstr. 32, 9052 Niederteufen

Führungen: nach Vereinbarung: Tel. 071 333 20 66
w.k.Antwort 071 333 17 62 od. 071 333 22 44

Eidgenössischer Erfindungsgeist



1668 wurde sie von Werkmeister Hans Stäheli erneuert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt sie einen Oberbau als Howe'sches Holzgitterwerk und wurde schließlich 1870 abgebrochen. Die Goldachbrücke hatte bereits eine Spannweite von über 25 m. Es ist nicht nach gewiesen, ob Zimmer-meister Stäheli 1668 die Brücke repariert, erneuert oder rekonstruiert hat.
Fest steht aber, dass die Schweizer Zimmermeister bereits in der Mitte des
15. Jahrhunderts in der Lage waren, mit freitragenden Holzbrücken mehr als 25 m zu überspannen. Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert wurden dann zahlreiche Holz-,
aber auch bereits Steinbrücken in der Schweiz gebaut.
Ein bedeutendes Beispiel, das bis heute steht:
die Spreuerbrücke in Luzern, 1566 als Hängewerksbrücke erbaut.

Eine Familie von Zimmerleuten.

Der Grossvater Ulrich Grubenmann war um 1600 Gemeindehauptmann des kleinen Weilers Gstalden bei Teufen. Sohn Uli Grubenmann (1668-1736) wurde Zimmermeister und rrichtete u.a. die Kirche von Schönholzerswilen. Die drei Söhne von Uli Grubenmann wurden wiederung Zimmermeister und später auch baumeister. de älteste, JakobGrubenmann (1694-1758) macht sich einen Namen als Kirchenbaumeister mit weit gespannten Holzdecken, aber auch einige Fabrikantenhäuser gehören zum Oeuvre dieses Meisters.

Der Bruder Johannes Grubenmann (1707-1771)lernte vom Vater und vom Bruder Jakob und arbeitete zunächst bei seinem Bruder. Dann machte er sich selbständig und schuf eine Reihe bedeutender herrschaftlicher Häuser sowie mit seinem jüngeren Bruder zahlreiche Holzbrücken. Die Söhne von Johsnnes und Hans-Ulrich Grubenmann, wurden wieder Zimmermeister bzw. Baumeister. Johannes wurde später Klosterbaumeister von Wettingen.
Technisches Ausnahmetalent......

Modell der Brücke beim Kloster Wettingen AG.
Erbaut 1765/66 Vertrag vom 27 Dezember 1764 zwischen Abt. Kaspar Brügisser von Wettingen und Hans Ulrich Grubenmann.
Konstruktion:
Stabbogenbrücke bestehend aus rinem Zehnteiligen Spreng- und Hängewerk mit neun Hängepfostenpaaren. Mit abgewalmten Sattelkdach.
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Update: 3.3.2007 bei Foto-Art